|
102 Kinder und Jugendliche in Ausbildung
Generalversammlung: Mitgliedszahlen steigen
Blindheim Eine überaus erfolgreiche Bilanz zog der
Musikverein „Donauklang“ Höchstädt-Blindheim bei seiner 48.
Generalversammlung im Musikheim in Blindheim, zu der 1. Vorstand Norbert Lutmayr
neben einer großen Zahl an aktiven und passiven Mitgliedern auch die Bürgermeister
Hildegard Wanner und Wilhelm Gumpp begrüßen konnte.
Schriftführer Benedikt Mayer berichtete in seinem Jahresrückblick
von 34 Auftritten des Orchesters im Jahre 2011. Als sehr erfreulich beurteilte
er die Mitgliederzahl des Vereins, die erstmals über der Marke von 200 liegt.
Auch die Besuchszahlen der Homepage (www.donauklang.de) und die Präsenz des
Vereins auf „facebook“ zeugen von gestiegener Aufmerksamkeit.
Diese
zeigte sich in der Realität vor allem an den Besuchszahlen der Konzerte, was
auch dazu führte, dass Kassiererin Bianca Feldengut einen positiven
finanziellen Rechenschaftsbericht vorlegen konnte, der aber auch zeigte, dass
der Verein viel für die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen aufwendet.
Die
Einschätzung, dass der Verein auch musikalisch gut aufgestellt ist, vertrat
Dirigent Vasyl Zakopets in seinem Bericht. Er lobte vor allem die gute
Probenarbeit vor den Auftritten und den Erfolg des Herbstkonzerts, bei dem das
Orchester von einer Opernsängerin unterstützt wurde. Für das Jahr 2012 ist
erstmals ein Starkbierfest in Blindheim geplant, auch das Open Air auf Schloss Höchstädt
soll wieder zahlreiche Besucher anlocken.
Einen regelrechten Rekord bei den Ausbildungszahlen
vermeldeten die Jugendleiter Jürgen Wurm und Peter Lang. So lernen momentan über
100 Kinder und Jugendliche beim „Donauklang“ ein Instrument. Als überaus
fruchtbar bezeichnete Wurm die Kooperation mit der Grund- und Mittelschule Höchstädt,
in der über 40 Kinder Blockflöte erlernen. Auch das Vor- und Jugendorchester können
sich sehen lassen, was nicht zuletzt die zahlreichen Auftritte zeigen.
1. Vorstand Norbert Lutmayr zog ebenfalls ein positives Resümee
und blickte zuversichtlich in die Zukunft, die immer mehr von Auftritten
kleinerer schlagkräftiger Ensembles geprägt sein wird. Zudem merkte er an,
dass der Verein ohne Unterstützung
der öffentlichen Hand für die Ausbildung die im Vergleich zu Musikschulen
niedrigen Beiträge nicht aufrecht erhalten kann. Nichtsdestotrotz zeigen die
Ausbildungszahlen aber, dass der Verein angenommen wird und Blasmusik nach wie
vor für junge Menschen interessant ist, was nicht zuletzt am Dirigenten und den
professionellen Ausbildern liegt.
Zudem
wagte er einen Blick in das Jahr 2014, in dem der Verein sein 50-jähriges Gründungsjubiläum
feiert, weswegen er sich um die Ausrichtung des Bezirksmusikfestes bewerben
wird.
In ihren
Grußworten lobten die Bürgermeister Wanner und Gumpp die Aktivitäten des
Vereins und sagten auch für die Zukunft die Unterstützung der Kommunen zu,
immerhin sein der „Donauklang“ das kulturelle Aushängeschild der Stadt und
Gemeinde.
|