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48. Generalversammlung am 03.02.2012

102 Kinder und Jugendliche in Ausbildung

Generalversammlung: Mitgliedszahlen steigen

Blindheim Eine überaus erfolgreiche Bilanz zog der Musikverein „Donauklang“ Höchstädt-Blindheim bei seiner 48. Generalversammlung im Musikheim in Blindheim, zu der 1. Vorstand Norbert Lutmayr neben einer großen Zahl an aktiven und passiven Mitgliedern auch die Bürgermeister Hildegard Wanner und Wilhelm Gumpp begrüßen konnte.

Schriftführer Benedikt Mayer berichtete in seinem Jahresrückblick von 34 Auftritten des Orchesters im Jahre 2011. Als sehr erfreulich beurteilte er die Mitgliederzahl des Vereins, die erstmals über der Marke von 200 liegt. Auch die Besuchszahlen der Homepage (www.donauklang.de) und die Präsenz des Vereins auf „facebook“ zeugen von gestiegener Aufmerksamkeit.

Diese zeigte sich in der Realität vor allem an den Besuchszahlen der Konzerte, was auch dazu führte, dass Kassiererin Bianca Feldengut einen positiven finanziellen Rechenschaftsbericht vorlegen konnte, der aber auch zeigte, dass der Verein viel für die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen aufwendet.

Die Einschätzung, dass der Verein auch musikalisch gut aufgestellt ist, vertrat Dirigent Vasyl Zakopets in seinem Bericht. Er lobte vor allem die gute Probenarbeit vor den Auftritten und den Erfolg des Herbstkonzerts, bei dem das Orchester von einer Opernsängerin unterstützt wurde. Für das Jahr 2012 ist erstmals ein Starkbierfest in Blindheim geplant, auch das Open Air auf Schloss Höchstädt soll wieder zahlreiche Besucher anlocken.

Einen regelrechten Rekord bei den Ausbildungszahlen vermeldeten die Jugendleiter Jürgen Wurm und Peter Lang. So lernen momentan über 100 Kinder und Jugendliche beim „Donauklang“ ein Instrument. Als überaus fruchtbar bezeichnete Wurm die Kooperation mit der Grund- und Mittelschule Höchstädt, in der über 40 Kinder Blockflöte erlernen. Auch das Vor- und Jugendorchester können sich sehen lassen, was nicht zuletzt die zahlreichen Auftritte zeigen.

1. Vorstand Norbert Lutmayr zog ebenfalls ein positives Resümee und blickte zuversichtlich in die Zukunft, die immer mehr von Auftritten kleinerer schlagkräftiger Ensembles geprägt sein wird. Zudem merkte er an, dass der Verein ohne Unterstützung der öffentlichen Hand für die Ausbildung die im Vergleich zu Musikschulen niedrigen Beiträge nicht aufrecht erhalten kann. Nichtsdestotrotz zeigen die Ausbildungszahlen aber, dass der Verein angenommen wird und Blasmusik nach wie vor für junge Menschen interessant ist, was nicht zuletzt am Dirigenten und den professionellen Ausbildern liegt.

Zudem wagte er einen Blick in das Jahr 2014, in dem der Verein sein 50-jähriges Gründungsjubiläum feiert, weswegen er sich um die Ausrichtung des Bezirksmusikfestes bewerben wird.

In ihren Grußworten lobten die Bürgermeister Wanner und Gumpp die Aktivitäten des Vereins und sagten auch für die Zukunft die Unterstützung der Kommunen zu, immerhin sein der „Donauklang“ das kulturelle Aushängeschild der Stadt und Gemeinde.

Erfried Rösner wurde für 15-jährige aktive Blasmusik geehrt.